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Künstlerisches von Jörg Begler
Jörg Begler

Jörg Begler

Ich studiere Bildende Kunst im Lehramtsstudiengang für Grundschulen und Gymnasien, an der Universität Siegen. Praktische Schwerpunkte meines Studiums sind Plastik und Fotografie. Meine Professor*innen sind Michel Sauer (Plastik/Zeichnung), Uschi Huber (Fotografie), Michael Rintelen (Zeichnung/Malerei) und Christian Freudenberger (Malerei/Grafik).

Einflüsse auf mich und mein Arbeiten haben zunächst meine Kommilitonen und Professor*innen. Die einen mehr, die anderen weniger. Wir stehen fast täglich im kolloquialen Ausstausch miteinander und sprechen über eigene und fremde Arbeiten, über Verwandtschaft und Abgrenzung zu schaffenden Künstlern und über das Sehen an sich.
Personen, die mich interessieren und faszinieren werde ich hier nicht nennen, da mir die Gefahr des zu wichtig Erscheinens Einzelner zu groß ist. Dennoch gibt es viele Kunstschaffende, die ich sehr spannend finde. Ich liebe besonders die Kunst des 19.-21. Jahrhunderts. In diesen Epochen werden jedoch auch zahllose Verweise und Bezüge auf die Kunst des Mittelalters und der Antike hergestellt. Auch untergegangene Kulturen können mich in ihrer Bild- und Objektsprache so inspirieren wie es das Werk eines jungen Künstlers aus 2013 tun könnte. Objekte aus der Schwerindustrie oder Meeresbiologie, kultische Gegenstände und Räume, Forschungsstätten, Spuren urbanen Lebens,… An der bildenden Kunst schätze ich eben gerade den freien Blick in alle und jede Richtung der dinglichen Welt. Wir können alles anschauen und befragen, alles neu versuchen und erschaffen. Es mögen auch abstrakte Ideen, Gefühle und Fragen sein, die wir zum Ausdruck bringen wollen – wenn auch dies oft nur der erste Anlass sein mag, etwas Neues zu schaffen. Wesentlich in meiner Ausbildung ist das Ding an sich. Was kann es über sich selbst sagen. Wie stark ist eine Arbeit ohne Titel, Saalzettel und kleine Anekdoten…? Wozu stößt sie den Betrachter an?

Themen stellen wir uns während des Studiums anhand unserer Interessen selbst. Diese waren bei mir: Aufbrechende Oberflächen, Technische Zeichnungen, Sakrale Instrumentarien, Rituelles Handwerkszeug, Bildräume/Funktionsräume.

Zu den Bildern von links nach rechts:

„o. T.“ 2011
[glasierte Keramik, 35x25x20 cm]

„Ausstellungsansicht ZP“ 2011
[Hochdruck, Keramiken, Stahl, multiple]

„Druckstock“ 2011
[laminatplatte, druckfarbe, 130×70 cm]

„Funktionsräume“ 2012
[Fotografie auf MDF, je 30×40 cm]

Bilder
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