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Philosophie

Lernen und Verstehen sind wichtige Prozesse im Leben eines jeden Menschen, die bis ins hohe Alter hinein reichen. Deswegen ist es wichtig, immer wieder neue Formen der Vermittlung von Zusammenhängen zu entwickeln. Vor allem in einem auf Leistung ausgerichteten Ausbildungssystem müssen Gegenpole gesetzt werden, die Wissen nicht als Ware, sondern als Recht eines jeden Menschen ansehen.

Die Theatrale möchte ein solcher Gegenpol sein. Unsere Projekte setzen auf Entschleunigung und Nachhaltigkeit in der Wissensvermittlung. Bei uns geht es nicht darum, Strukturen auswendigzulernen, sondern sie zu verstehen und im eigenen Kunstschaffen produktiv anzuwenden. Wir sind ein Versuchslabor des Verstandes und Gefühls, das mit Spaß an der Arbeit und mit den Ideen der Gruppe oder des Einzelnen experimentiert. Hierzu dienen uns Schul- und Studienstoffe, wenn nötig, als Grundlage, sind aber nicht verpflichtender Teil der Lernprozesse. Vielmehr wollen wir mit ganz eigenen Methoden wie der Theatralen Lyrikuntersuchung (TLU) eine neue Sicht auf bekannte Kunstwerke entwickeln. Dabei lernen wir, um allen Teilnehmenden gerecht werden zu können, in kleinen Gruppen mit- und voneinander.

In ihrer Arbeit bleibt die Theatrale immer eher Lehrhaus denn Atelier. Die kreative Arbeit wird Mittel zum Zweck. Frei nach unserem Credo: Kunst um der Erkenntnis Willen. Damit negieren wir nicht die Eigenständigkeit des ‚Kunst um der Kunst willen‘ Prinzips, sondern die wissenschaftliche Perspektive wird über den rein analytischen Blick hinaus erweitert, um Wissen aus der Analyse und praktischen Arbeit heraus zu schaffen. Daher treten wir für einen Creative Turn in der Wissenschaft ein, um das Spektrum des wissenschaftlichen Arbeitens und Erkenntnisgewinns zu vergrößern, ohne die bisherigen Methoden auszuschließen.

Langfristig wollen wir uns mit Schulen, Volks- und Fachhochschulen sowie Universitäten vernetzen, um in deren Rahmen ein erweiterndes Lehrangebot zu gestalten. Thematisch liegt unser Schwerpunkt noch auf der Text- und Theaterarbeit, wird darüber hinaus aber ausgebaut, um auch die Bereiche Musik und Darstellende Kunst einzubinden.

Unser Logo wurde von Christoph R. Alms und Ronny Kutter entworfen. Für die Homepage zeichnen sich Maik Hebestadt und Sebastian Küster verantwortlich. Logo und Homepage vereinen die beiden Bereiche Wissenschaft und Kunst, um in deren Überschneidungsfläche Raum für das zu schaffen, was in der Theatrale ein Zuhause findet – das Lernen aus und über Kunst im Prozess des kreativen Schöpfungsaktes. Die Klarheit der Form spiegelt das in unseren Projekten erworbene Wissen wider, das im besten Fall zu einer Klarheit der Erkenntnis führt.

Die Theatrale und das dazugehörige Logo sind eingetragene Markenzeichen.

Sinnspruch des Tages
Zur Bildung des Künstlers ist vor allem Emporwachsen des Menschen nötig.
~Franz Liszt
Impressum

Michael Bahn
Alter Markt 9
12555 Berlin

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